Vertiefungsarbeit - Final Paper


Allgemeines

Die folgende Auszüge sind den Richtlinien Qualifikationsverfahren (QV) 3-/4-jährige Grundbildung mit Fähigkeitszeugnis  entnommen (Angaben ohne Gewähr, Stand Oktober 2016). Weiter Infos finden Sie allenfalls auf bzd.ch

Die VA findet im letzten Ausbildungsjahr statt und sollte im Regelfall bis zu den Frühjahrsferien abgeschlossen sein.

Die VA wird sowohl ausserhalb als auch während des Unterrichts durchgeführt. Die Lernenden erhalten insgesamt 30 Lektionen (während der Schulzeit) für die Themenfindung/Zielvereinbarung, Erarbeitung der VA sowie für die Vorbereitung der Präsentation.

 

Die VA kann in Form einer Dokumentationsarbeit oder eines "Werks" geleistet werden.Die Schule kann ein Rahmenthema vorgeben, zu dem sich die Lernenden dann ein passendes, eigenes Thema suchen müssen. Es können auch Vorgaben zu Methoden der Erarbeitung gemacht werden.

 

Die VA wird grundsätzlich als Partnerarbeit durchgeführt, wobei die Präsentation aber als Einzelleistung bewertet wird. Ausnahmsweise kann die VA in begründeten Fällen als Einzelarbeit oder Gruppenarbeit erstellt werden. 

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Aufgebotsdossier.pdf
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Bewertungskriterien.pdf
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Projektbeschreibung.pdf
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Protokoll Zwischengespräch.pdf
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Arbeitstagebuch.pdf
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Zielsetzungen

  • In der VA wenden die Lernenden die in der Allgemeinbildung erworbenen Kompetenzen an.
  • Die VA ist selbständig zu verfassen/zu erstellen. Alle beim Erstellen der VA beanspruchten Hilfen und verwendeten Quellen sind anzugeben.
  • Bei der Bearbeitung müssen mindestens drei Aspekte des Rahmenlehrplans berücksichtigt werden oder vorgegebene Methoden benutzt werden.
  • Das Thema muss für die Lernenden einen Neuigkeitscharakter haben. Es soll Anlass zum Erforschen, Erkunden, Entdecken, Interviewen, Befragen, Untersuchen usw. geben.
  • Die Vertiefungsarbeit spiegelt auch die Sozialkompetenz der VA-Teams. 

Zielvereinbarung

Die Lernenden und die Lehrperson unterschreiben im Rahmen der Themenfindung eine Zielvereinbarung zur VA (VA-Projektbeschreibung). Darin werden das individuelle Thema, die Schlüsselfragen sowie die Zielsetzung gemeinsam unterzeichnet. 

Arbeitsort

Arbeiten während der Unterrichtszeit sollen grundsätzlich an der Schule er- folgen. Die Lehrperson gewährt auf im Voraus geplante Anforderung der Lernenden Ausnahmen. Es können bis zu 9 Lektionen ABU bewilligt werden. Wird die VA in Form eines "Werks" gemacht und verlangt die Erstellung eine längerfristige Arbeit ausserhalb der Schule (z.B. in einer Werkstatt), so wer- den in einer speziellen Vereinbarung Arbeitsort und Zeitdauer festgehalten. 

Bewertung

Bewertet werden:

- das Produkt (45%)
- der Prozess der Erarbeitung (25%)
- die Präsentation der Vertiefungsarbeit (30%).

  • Bewertet wird anhand der verbindlichen Bewertungsraster 
  • Die Teilnote für den Prozess der Erarbeitung und für das Produkt wird den
  • KandidatInnen vor der Präsentation bekannt gegeben. Die Lehrperson kann die Note begründen, indem sie auf positive und negative Punkte hinweist. Die korrigierte VA wird den Lernenden nicht offengelegt. Falls die Bewertung des Produkts eine Note unter 4 ergibt, wird eine Expertin oder ein Experte für ein zweites Urteil beigezogen.
  • Die Gesamtnote für die VA richtet sich nach der verbindlichen Notenskala (siehe Anhang), wird auf eine halbe Note (6 / 5,5 / 5 etc.) gerundet und zählt mit 33% für die Schlussnote im Qualifikationsverfahren des allge- meinbildenden Unterrichts. Sie wird am ersten Schultag nach der Präsen- tation mitgeteilt.
  • Diese Bewertung kann erst im Zusammenhang mit der Bekanntgabe der ABU-Schlussnote (EFZ) angefochten werden. 

Sanktionen

Kleinere Verstösse gegen das Verbot des Plagiierens werden mit Punkte- abzügen bei der Bewertung des Produktes geahndet (maximal 4 Punkte, siehe Bewertungsraster). 

Bei verspäteter Abgabe der VA (Produkt) erfolgt ein Notenabzug:

  • 1 Woche zu spät 1 ganze Note 
  • 2 Wochen zu spät 2 ganze Noten 

später wird die VA nicht mehr angenommen.
Die lernende Person wird in diesem Fall nicht zur Schlussprüfung ABU zugelassen. 

  • Wird eine Präsentation ohne zwingenden Verhinderungsgrund nicht geleistet, werden für diesen Qualifikationsteil keine Punkte vergeben und die Note 1 erteilt.
  • Wird bei der Beurteilung der Arbeit festgestellt, dass sie grösstenteils abgeschrieben (Plagiat) oder mit übermässiger Hilfestellung Dritter verfasst worden ist, wird keine Beurteilung vorgenommen und die Zulassung zur Schlussprüfung verweigert. 
  • Kleinere Verstösse gegen das Verbot des Plagiierens werden mit Punkteabzügen bei der Bewertung des Produktes geahndet (maximal 4 Punkte, siehe Bewertungsraster).